Seminargruppe im Wald

Weiterbildung zur „Pädagogischen Fachkraft für Schöpferische Erziehung (GNU)“, 2019/20

Basiskurs

Einführung

„Es ist Zeit, alte Wege zu verlassen, wenn wir erkennen und erfahren, dass sie uns nicht mehr ins richtige Ziel begleiten“.

Grundgedanken

In der Schöpferischen Erziehung wird die Beziehung mit dem Mitmenschen zuerst auf den Geist und die Seele fokussiert. Es wird aufgezeigt, dass der Mensch mehr ist, als sein physischer Körper. Diese Einheit Geist-Seele-Körper ist nur vom Geist aus mit Leben erfüllt. Die Seele und der Körper sind nur ein Gefäß des Lebens, aber noch lange nicht das Leben selbst. Der Körper und die Seele schöpfen aus dieser geistigen Kraft. Dem Menschen in unserer heutigen Zeit fehlt oft das Bewusstsein, was Geist und Seele darstellen und bedeuten, denn das setzt voraus, dass umfassende Erkenntnisse vom Schöpfer vorhanden sind. Um geistigseelische Lebenserfahrungen dem Menschen deutbar zu machen, reicht kognitives Wissen bei weitem nicht aus. In der Schule für Schöpferische Erziehung hat das Wort schöpferisch nichts mit Kreativität zu tun. Schöpferisch bedeutet hier die Basis aller Lebensgrundlagen.
Es steht außer Frage, dass die Erziehung des Kindes eine der wertvollsten, höchsten und wichtigsten Aufgaben der mitmenschlichen Beziehung ist. Umso erstaunlicher, ja sogar erschütternd ist, dass es für diese schöpferische Aufgabe keine den Menschen allumfas-sende Bildung gibt! Die Inhalte unserer heutigen Bildung in Kindertagesstätten und Schulen orientieren sich schon ab dem frühen Kindesalter fast ausschließlich und zu einseitig auf alles Äußere, das Mess- und Zählbare sowie an kognitiven und intellektuellen Themen. Das Medienzeitalter mit seiner materialistisch-technisch-naturwissenschaftlichen Ausrichtung hat das Wesen Kind auf seinen beweisbaren Körper reduziert! Der Geist und die Seele eines Kindes sind dabei ganz ausprogrammiert. Daraus entstehen denkende Weltbilder mit allen Konsequenzen. Diese sind in der Regel nicht vernetzt, nicht multidimensional, sondern linear. Dabei verliert das Kind immer mehr die Bewusstheit seiner seelischen und geistigen Wirklichkeit, die noch wirklicher ist als die körperliche Vergänglichkeit. Es stellt sich daher die Frage, ob mit dieser eingeschränkten Bildung in unserer heutigen Zeit überhaupt das innere Wesen eines Kindes für sein tägliches Wachsen angesprochen werden kann. Ist ein Kind nicht mehr als Kopf und Hand – sondern Herz, Seele und Geist?
Eine wirkungsvolle und gerechte Erziehung des Kindes, die mit seiner Bildung einhergeht, stellt den geistigseelischen Bereich in den Vordergrund. Jedes Kind ist begnadet mit einem inneren Reichtum an geistigseelischen Gaben. Der Weg und der Schlüssel zu diesem kindlichen Reichtum sind eine innere Bewusstseinsbildung und eine umfassende Herzensbildung.
Die Weiterbildung bedingt keine Voraussetzungen und schließt ab mit dem Zertifikat
„Fachkraft für Schöpferische Erziehung (GUN) – Basiskurs“.
Der Aufbaukurs beginnt nach dem Basiskurs und beinhaltet fünf Module.

Themen

Modul 1: 27. – 29.09.2019

Der intuitive Geist des Kindes – Grundlage für eine neue Bildung in Kindertagesstätten und Schulen

 

Einführung
Die Intuition ist für das Kind die Sammelstation aller Eindrücke. Sie ist dem Kind von Natur aus angeboren. Jedes Kind hat seinen ganz individuellen Zugang zu seiner Intuition. Die Intuition ist wie ein beschriebenes Buch, das alles behält, um im gegebenen Augenblick auftauchen zu lassen, was für die innere Situation des Kindes im Moment notwendend ist. Diese Sammelstation wird auch als Unterbewusstsein oder als intuitiver Geist bezeichnet. Dieser intuitive Geist ist für jedes Kind eine heilige Gabe. Da unsere heutige Bildung bzw. die Bildungspläne so ausgelegt sind, dass die Kinder schnell zu Erwachsenen werden sollen, wird dieser intuitive Geist bei Kindern gestrichen und durch den rationalen Geist ersetzt. Der rationale Geist ist aber ein treuer Diener unserer Bildungs-Pädagogik. Diese Pädagogik ist so aufgebaut, dass die Erwachsenen ihr Wissen vor den Kindern ausbreiten. Dieses Wissen ist ein machtvolles Instrument, bewirkt aber keine großen Veränderungen, auch wenn die Kinder alles begriffen haben. Denn ohne den Einbau dieser kindlichen Gabe ist alles kalt und leer. Wir haben in der Erziehung, Bildung und auch in der Pädagogik eine Gesellschaft kreiert, die den Diener ehrt, aber bei der diese Gabe des intuitiven Geistes bei Kindern geht.


Ziel
Das Modul hat zum Ziel, die heutige Bildung in Kindertagesstätten und Schulen durch diesen intuitiven Geist des Kindes zu erweitern. Die Teilnehmer/innen werden umfangreiche Grundlagen in Praxis und Theorie erhalten, unter anderem: Was ist der intuitive Geist? Wie wirkt und zeigt er sich bei Kindern? Wie findet er Einklang in den pädagogischen Alltag? Wie erlebe ich meine Intuition als Erwachsener/Eltern? Darüber hinaus, wird den Teilnehmer/innen durch vielseitige Bausteine dieser neue Bildungsweg – Schritt für Schritt – erläutert, damit Sie die inneren und äußeren Werte eines Kindes in eine gesunde Balance bringen.

Inhalte

  • Einführung in die Schöpferische Erziehung (Teil 1)
  • Die Bedeutung von Intellekt, Intuition und Inspiration in der Erziehung
  • Die heutige Pädagogik als Spiegel einer entseelten Erziehung
  • Ein Kind wird nicht aus dem Nichts geboren - am wenigsten ist es Körper
  • Die erweiterte Pädagogik zwischen Himmel und Erde
  • Nicht das kindliche Gehirn denkt sondern sein Ich aus dem Seelenleib
  • Was bedeutet der intuitive Geist für eine kindgerechte Erziehung
  • Kindheit bedeutet heute – Erwachsen werden = vernünftig werden
  • Von Kinderantennen und ihren Seelenantennen
  • In Kindertagesstätten und Schulen ist heutzutage nicht ein technischer, sondern ein geistiger Fortschritt nötig – Wie sieht dieser Weg aus?
  • Kinder haben mehr als fünf Sinne – Pädagogik der Vielfalt
Modul 2: 17. -19.01.2020

Die Energetik des Kindes - Grundlage für eine neue Bildung in Kindertagesstätten und Schulen

 

Einführung
Kinder leben heute in einem immer schneller verändernden Umfeld, werden einer massiven Reizüberflutung ausgesetzt, leiden permanent an Überforderung des Nervensystems, was gleichzeitig ihr Immun- und Energiesystem schwächt und verändert. Diese Belastungen führen bei Kindern zu immer komplexeren Verhaltensweisen und Symptombildern, die andere und neue pädagogische Methoden erfordern.
Das Wort Energetik steht auch für Energie. Wir können heute fest davon ausgehen, dass alles Leben auf dieser Erde natürliche Energie ist und ohne diese nichts existieren kann. Diese Lebensenergie durchströmt jedes Lebewesen, sei es nun der härteste Stein, die Pflanze, das Tier bis hin zum Menschen. Sie erzeugt feinstoffliche Informationsfelder, die für die meisten Menschen unsichtbar und heute objektiv noch nicht messbar sind. Da die menschliche und naturwissenschaftliche Logik bekanntlich alle Phänomene ablehnt, die objektiv nicht messbar sind, ist diese Lebensenergie für sie real nicht vorhanden. Vergleichen wir die heutige Bildung, so läuft sie Hand in Hand mit dieser naturwissenschaftlichen Logik. Bildung im primären Sinne hat aber die Aufgabe, die ganze Persönlichkeit des einzelnen Menschen zu fördern und zu entwickeln. Für ihre innere Wahrnehmung spielt diese feinstoffliche Energie bei Kindern eine dominierende Rolle. Kinder nehmen in ihrem seelisch-geistigen Körper noch Abläufe wahr, die sie uns Erwachsenen nicht mitteilen. Warum? Zum einen, weil die Kinder dafür keine Worte besitzen und zum zweiten, weil es zu ihrem ganz normalen inneren Leben gehört. Gerade da steckt in unserer Bildungslandschaft die Gefahr, denn je früher die Kinder in die Erwachsenenwelt gedrängt werden, umso schneller geht in ihnen diese bewusste Wahrnehmung der feinstofflichen Energie verloren.


Ziel
Das wesentliche Ziel dieses Moduls ist eine umfassende Einführung in die Energetik des Kindes. Die Teilnehmer/innen erhalten vielseitiges, praktisches und theoretisches Handwerkzeug. Durch die Anwendung einfacher, energetischer Impulse, Beispiele, Techniken, Übungen und Methoden, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindes angepasst sind, können Sie den Kindern helfen, dass sie zu ihrer eigenen Kraft und Lebensmitte zurückfinden, damit Körper, Seele und Geist in Einklang bleiben.

 

Inhalte

  • Einführung in die Schöpferische Erziehung (Teil 2)
  • Warum sind Kinder überhaupt Kinder?
  • Was ist die Energetik bei Kindern?
  • Das feinstoffliche Energiefeld des Kindes – Wie können wir sie wahrnehmen? – Ideenkiste für Erwachsene und Kinder
  • Was sagt uns die Körpersprache von Kindern (Gestik, Mimik, Sprache, Motorik, Hände und Füße? – Augenblicke im Kinderalltag erkennen)
  • Wer- Was- Wie bist du? – Physiognomische Psychologie in der praktischen Arbeit mit Kindern (nach Gabler-Almoslechner)
  • Was steckt hinter Gedanken, Worten, Emotionen, Gefühlen und Empfindungen?
  • Der Körper des Kindes als Energiefeld und seine Energiezentren
  • Wie nehmen Kinder ihre feinstoffliche Energie wahr?
  • Vom Wirken der seelischen und geistigen Sinne eines Kindes
  • Schulung spezifischer medialer Fähigkeiten, die im Umgang mit Kindern von Bedeutung sind.
  • Selbsterfahrung und Wahrnehmung meiner persönlichen Energetik
Modul 3: 06. – 08.03.2020

Die Pädagogik des Herzens - Grundlage für eine neue Bildung in Kindertagesstätten und Schulen

 

Einführung
Den viel zitierten Spruch «Lernen mit Kopf, Herz und Hand» verdanken wir dem Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi (1746–1827). Fast zweihundert Jahre später steht dieses Zitat noch immer in vielen pädagogischen Einrichtungen im Zentrum ihrer Erziehung. Ist dieser Satz in unserer heutigen Zeit überhaupt noch in der Lage, die großen Themen zu bewältigen, die in der gesamten Bildungsarbeit von Nöten sind? Was ist eigentlich aus Kopf, Herz und Hand in der Pädagogik geworden? Wo bleibt der Kopf, wenn die pure Wissensvermittlung durch die Neuen Medien alles schneller realisiert? Wo bleibt die Hand, wenn die vielfältigen, persönlichen Lebenserfahrungen wie das Greifen, das allem Begreifen vorausgeht, nur auf Tastaturen begrenzt ist und hat das Herz in der Pädagogik je die Bedeutung bekommen, die es normal haben sollte?
„Man sieht nur mit dem Herzen gut“ ist ein Satz aus Saint-Exupérys – Der kleine Prinz – der noch erweitert werden kann: „Man denkt nur mit dem Herzen gut – Man greift nur mit dem Herzen gut – Man lernt nur mit dem Herzen gut“, …
Das Herz ist des Menschen eigentliches Haus. In dieses Haus geht der Kopf, die Hand, der Verstand, ja der ganze Körper in die Schule und sein Lehrplan ist der Geist. Alles Leben kommt aus dem Herzen, ohne Herz gibt es kein Leben, keine Erziehung, keine Bildung und keine Pädagogik. Vom Herzen geht jede menschliche Erneuerung aus, denn im Herzen ruht die Liebe und die Liebe ist der Geist.


Ziel
In unseren Ausbildungsstätten für Erziehung und Bildung, haben wir das wichtigste Fach vergessen, das Fach „Die Pädagogik des Herzen“. Von allen Lernfächern ist es für uns Menschen das Schwierigste, weil es nicht durch Worte, Zahlen, Fakten, Klausuren und Noten fassbar bzw. messbar ist. Hierfür benötigt der Mensch über seine körperlichen Sinne hinaus, seine seelischen und geistigen Sinne. Ein Modul voller Herzenspädagogik für alle Teilnehmer/innen sowie ein Plädoyer für mehr Herzensbildung!

 

Inhalte

  • Einführung in die Schöpferische Erziehung (Teil 3)
  • Das Herz ist mehr als nur ein Muskel
  • Die körperlichen, seelischen und geistigen Aufgaben des Herzens
  • Wie sieht die Pädagogik des Herzen aus – Grundlagen, Aufbau und Methoden
  • Das Lehrfach Herzenspädagogik – Inhalte, praktische Beispiele und Anleitungen für den beruflichen Alltag
  • Das Herz vermittelt kein fachliches Wissen - Was dann?
  • Die seelischen und geistigen Sinne des Menschen –
  • Wahrnehmungs-Übungen für den täglichen Gebrauch
  • Pädagogik ohne Herzensbildung ist wie eine Pfütze ohne Wasser
  • Die kleine Schatztruhe der Herzensbildung – Herzideen
  • Ein gutes Herz will gelernt sein
  • Von kleinen und großen Herzen

Infos + Anmeldung

Leitung
Rudolf Hettich
Umweltpädagoge, NaturSpielRaumPlaner, Erlebnispädagoge, Spieltherapeut, Naturfotograf und Buchautor.
Leiter der freien Bildungseinrichtung GNU (Gesellschaft für Natur- und Umwelterziehung e.V.), des Verlags Rudolf Hettich, Leiter von natürlich & anders (Spielraumgestaltung Hettich) und der Schule für Schöpferische Erziehung.


Veranstaltungsort
D-73550 Wissgoldingen, NaturRaumAtelier und Seminarraum


Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr beträgt 640,- Euro, bei Anmeldung bis 3 Monate vor Kursbeginn 590,- Euro Frühbucher-Rabatt


Teilnehmerkreis
Lehrer/innen, Erzieher/innen, Eltern, Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagog/innen, Heilpädagog/innen, Multiplikatoren von Naturschutzverbänden und Vereinen, LeiterInnen von Kinder- und Jugendgruppen, MitarbeiterInnen von Natur- und Umweltzentren sowie alle Interessierte.


Zeitumfang am Wochenende
Freitag 16.00 – 20.00 Uhr
Samstag 09.00 – 18.00 Uhr
Sonntag 09.00 – 14.00 Uhr


Zertifikat
Die Teilnehmer/innen erhalten nach Abschluss ein Zertifikat das über Art, Inhalt und Umfang der Weiterbildung Auskunft gibt.


Anmeldung
Ihre Anmeldung senden Sie per E-Mail, Fax oder Post an die GNU e.V.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.



Veranstalter
Gesellschaft für Natur- und Umwelterziehung e.V. (GNU)
Rudolf Hettich
Fichtenstraße 12
D-73550 Wissgoldingen

Telefon / Fax    +49 (0)7162 / 252 50
Mobil   +49 (0)172 / 730 079 7
E-Mail  
Internet  

www.hettich-umweltpaedagogik.de